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Montag
Apr302012

Zentrales Storagesystem bei einem Provider in Hamburg

Ausgangssituation:

Ein mittelständischer Provider betreibt verschiedene Storageplattformen, meist direct attached oder sogar auf Basis von internen Serverfestplatten für diverse Kundenprojekte. Servervirtulaisierung wird in größerem Umfang auf Basis von Citrix Xen betrieben.

Zielsetzung:

Der Kunde strebt ein zentrales Storagesystem an, welches sowohl für die physikalischen als auch virtuellen Server zur Verfügung steht. Skalierbarkeit wird als selbstverständlich angesehen. Um entsprechende Performance darstellen zu können, wird 10GbE für die Konnektivität angestrebt. Dazu wünscht man sich Flexibilität in Sachen Betriebssystemen und Protokollen. Da neue Kundenprojekte auch höhere Anforderungen im Bezug auf SLA mit sich bringen, ist es zwingend nötig, ein in sich bereits hochverfügbares System einzusetzen, welches die Option bietet, über storagebasierte Replikation Daten im Bedarfsfall in ein zweites Rechenzentrum zu spiegeln. Ein einheitliches Speichermanagement soll den Administrationsaufwand reduzieren.

Produkte/ Realisierung:

Nach sorgfältiger Prüfung von Gegebenheiten und Anforderungen installierte Topmedia ein Unified Storage System des Herstellers EMC bei dem Kunden. Die EMC VNX5300 bietet als Unified Storage System gleichzeitigen Support für die Blockprotokolle iSCSI und FC, sowie für die Fileprotokolle CIFS und NFS. Citrix Xen ist selbstverständlich supportet.

Die VNX5300 wurde mit 10GbE Karten bestückt, um den Konnektivitätswünschen des Kunden zu entsprechen. Für den Anfang setzt das Unternehmen erst einmal iSCSI und NFS ein. Durch die Möglichkeit die EMC Remote Protection Suite einzusetzen, kann jederzeit nachträglich eine Replikation in ein zweites RZ durchgeführt werden und somit den Kunden des Providers die Möglichkeit geboten werden, höhere SLA umzusetzen.

Auch der tägliche Administrationsaufwand ist dank des modernen und komfortablen EMC Unisphere Managements für die VNX Systeme wunschgemäß reduziert worden.

Dienstag
Apr242012

Ausbau Rechenzentrum bei einem Maschinenbauer in Nordrhein-Westfalen

Ausgangssituation:

Nachdem Topmedia bei dem Unternehmen vor dreieinhalb Jahren mit NetApp Dell als zentrale Storageeinheit abgelöst haben, befinden sich dort auf beide Rechenzentren verteilt momentan zwei FAS3140A im Einsatz. Die Daten werden zwischen beiden Rechenzentren gespiegelt.

Zudem läuft eine HP MSL4048 Library mit zwei LTO4 Laufwerken aus dem Leasing.

Zielsetzung:

Neben einer Kapazitätserweiterung der beiden NetApps muss eine performantere Anbindung der beiden Rechenzentren auf der Wunschliste des Kunden.

Ferner soll die HP Library durch eine besser administrierbare FC Library mit drei LTO Laufwerken ersetzt werden, um die Zuverlässigkeit und die Flexibilität der Backupumgebung zu erhöhen.

Produkte / Realisierung

Topmedia realisiert die Verbindung der beiden Rechenzentren mit zwei 24-port 10GbE Switche von Brocade.

Jede NetApp wird neben einer Shelferweiterung mit zwei 2-port 10GbE Karten erweitert. Nach dem Umbau werden beide FAS3140A mit vier 10GbE Ports und mit sechs 1GbE Ports mit dem LAN und mit den beiden bestehenden HP DL580 VMware Servern verbunden sein, was die Flexibilität sowie die Performance im Betrieb im Vergleich zu vorher deutlich verbessern wird.

Die bisherige HP Library löst Topmedia durch eine Qualstar RLS-8350 mit drei IBM LTO5 FC Laufwerken ab. Der äußerst hochwertige Tape-Industrie-Roboter der neuesten Generation verfügt über zahlreiche weitere herausragende Qualitätsmerkmale, wodurch ein zuverlässiger und flexiblerer Betrieb des Backups zukünftig sichergestellt sein wird.

Die komplette Realisierung erfolgt durch die Topmedia Technik - für den Kunden wie gewohnt - alles aus einer Hand.

Mittwoch
Feb152012

Absicherung eines Rechenzentrums mit Disaster Recovery bei einem Verlag in Frankfurt.

Ausgangssituation

Ein Frankfurter Kunde hat eine wachsende VMware Umgebung mit 6 ESX Host Systemen, welche auf einen zentralen NetApp Unified Storage zugreifen. Diese ist nur durch ein klassisches Disk/ Tape Backup abgesichert und entspricht nicht mehr den Anforderungen des Unternehmens an Verfügbarkeit und Sicherheit.

Zielsetzung

Eine Absicherung des Rechenzentrums durch Disaster Recovery ist gefordert, weiterhin soll ein Außenstandort in Stuttgart in die Zentrale nach Frankfurt repliziert und dort zentral gesichert werden. Ergänzend ist eine Optimierung des Netzwerkes durch dedizierte Aufrüstung in Richtung 10 GbE gewünscht.

Produkte / Realisierung

Topmedia hat eine zusätzliche, kleinere, NetApp als Sekundärsystem in einem separaten Brandschutzabschnitt installiert. Auf diese findet von dem primären NetApp Storagesystem mittels SnapMirror eine permanente asynchrone Replikation statt.

Eine weitere kleine NetApp wurde im Außenstandort Stuttgart installiert und dient dort als zentraler Fileserver und Storagedevice für die dortige VMware Umgebung via iSCSI. Auch diese kleine NetApp wird mittels SnapMirror in die Zentrale nach Frankfurt repliziert. Die gesamten replizierten Daten fließen dann in einem zweiten Schritt in das klassische vorhandene Backup ein.

Begleitend wurde durch Topmedia die vorhanden Netzwerkinfrastruktur für den Storagebereich durch Einsatz von redundanten Brocade 10 GbE Switchen und ein Connectivity Upgrade der vorhandenen NetApp auf 10 GbE wunschgemäß optimiert und so eine entsprechende Bandbreite für einen weiterhin erfolgreichen Einsatz von VMware via iSCSI und NFS sichergestellt.