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Mittwoch
Sep072011

Virtualisierung, Firewall und Mailserver bei einer Verlagsgruppe in Wiesbaden

Ausgangssituation

Durch Zukauf weiterer Unternehmen ist ein heterogenes IT-Umfeld entstanden. Die IT-Sicherheit und die Verfügbarkeit redundanter Daten ist mehr als fragwürdig. Bei einem eventuellen Datenverlust ist ein mehrtägiger Stillstand vorprogrammiert.

Zielsetzung

Einsatz eines zentralen Mail-Servers inkl. einer gesetzlich vorgeschriebenen Mailarchivierung in Wiesbaden. Virtualisierung vorhandener Instanzen in den entsprechenden Außenstellen und in der Zentrale. Einsatz einer einheitlichen Firewall-Struktur in allen Geschäftsstellen. Automatisierte Datensicherung sowie Synchronisierung der Daten der Außenstellen an die Zentrale in Wiesbaden.

Produkte / Realisierung

Die auf OpenLinux oder Exchange vorhandenen Mailserver wurden auf einen zentralen Kerio-Mailserver in Wiesbaden zentralisiert. Es wurden ca. 250 Mailclients eingerichtet.

Die sichere Anbindung ans Internet wurde mit den Firewall-Produkten von Astaro realisiert. Hier wurden sichere VPN-Anbindungen der Home-Arbeitsplätze, die Verbindung der Außenstellen an die Zentrale, das sichere Serven im Internet, der Virenschutz sowie die Implementation der WiFi-Netze realisiert.

Die Automatisierung der Datensicherung wurde an der Zentrale mit dem seit Jahren eingesetzten und nun auf LTO umgestellten Qualstar Autoloader realisiert. In den Außenstellen mit geringerem Datenaufkommen werden LTO-Loader von Actidata eingesetzt. Als einheitliche Software zur Datensicherung dient PresStore von Archiware.

Als Virtualisierungsplattform stehen nun mehrere HP Proliant Server mit VMware zur Verfügung. Zur optimalen Absicherung der VMware-Instanzen wird Veeam eingesetzt.

Die zentralen Speicherung der Daten unter VMware wurde mit den bewährten Topstore Essential Raidsystemen realisiert.

Montag
Jul252011

Langzeitarchivierung von Patientendaten - Klinikverbund Hamburg

Ausgangssituation

Unser Kunde moniert die extrem hohen Kosten seines plattenbasierenden Archivsystem. Hauptgrund, warum seinerzeit für die Archivierung auf Disk und nicht für das viel günstigere Tape entschieden wurde ist die Anforderung der Ärzte, das Patienteninformationen innerhalb von 30 Sekunden aus dem Archiv zur Verfügung gestellt werden müssen.

Der Kunde archiviert derzeit PACS Daten, SAP Daten über IXOS und AREG, eine Art DMS rein für Rechnungsmanagement. IXOS und AREG erfordern OpenText Support.

In Aussicht steht, dass man in Zukunft noch das DMS System Marabu einführt. Rechtlich gesehen müssen die Daten 10 Jahre aufbewahrt werden, intern werden sogar 30 Jahre gefordert.

Derzeit sind ca. 150 Mio. Dateien archiviert mit stetigem Wachstum.

Zielsetzung

Minderung der Kosten durch einen anderen Ansatz und ein besseres Konzept sowie Beibehaltung der Zugriffszeiten auf das Archiv.

Produkte / Realisierung

Nach einem langwierigen Auschlußverfahren einer Reihe von Anbietern ist unsere Lösung mit der Archivsoftware der Herstellers Point entschieden worden und wurde entsprechend unseres Konzeptvorschlags mit eigenen Hardwareresourcen umgesetzt.

Freitag
Jan222010

Realisierung eines DiskBackup bei einer Ingenieurgesllschaft Nähe Mannheim

Ausgangssituation

Die bestehende Band-Archiv Lösung läuft aus dem Support und das Vertrauen ist verloren, da der Support der Anlage während der Laufzeit an verschiedene Dienstleister weiter verkauft wurde.

Zielsetzung

Gewünscht ist ein reines Diskbackup und wenn möglich der weitestgehende Verzicht auf Tape.

Produkte / Realisierung

Abgebildet wurde die Anforderungen mit einer Exagrid EX4000 mit 4TB, 5 Jahre Service und einem kleinen HP LTO-Autoloader. Da die Fullbackups jetzt nur noch einmal monatlich auf Tape abgelegt werden und alle anderen Vollsicherungen und Incrementals auf die Exagrid verbracht werden, ist eine Einsparung bei Bandkosten, Bandsuchen und generellem Bandhandling ein wichtiges Merkmal für das Unternehmen. Auch hat sich die Performance der Sicherung, ohne Optimierungen in den ersten Ergebnissen mehr als verfünffacht.

Dienstag
Mai262009

Neuinvestition in eine LTO-Library mit 295 Slots - Medienproduktion

Ausgangssituation

Der Kunde hat schlechte Erfahrungen mit einem vorhandenen Mitbewerbsprodukt durch ständigen Ausfall der Robotik gemacht. Weiterhin konnte ein anderes Mitbewerbsmodell die versprochene Erweiterung der Slots nicht realisieren.

Zielsetzung

Der Kunde wünscht sich eine stabile und skalierbare Library. Die Tape Library soll ca. 200 Slots und 4x LTO4 FC-Laufwerke beinhalten. In späteren Schritten soll Lotus Notes archiviert werden, das derzeitige DVD Archiv, die digitale Mediabase (Video und Audio Daten) sowie das Kundenarchiv.

Produkte / Realisierung

Der Kunde hat sich letztendlich für den extrem robuster Roboter XLS der Firma Qualstar entschieden. Nach extremer Zufriedenheit in der Anwendung sowie der herausragenden Zuverlässigkeit hat der Kunde mittlerweile die Slotanzahl erweitert.

Die Wartung und Betreuung wird im Bedarfsfall durch die Topmedia Technik realisiert.