Neue Netzwerk-Infrastruktur mit Netgear

Ausgangssituation

Ein Full-Service-Dienstleister für digitale Kommunikation in Berlin plant eine Modernisierung seines Netzwerkes.  

Zielsetzung

Die Ablösung der alten Netzwerkinfrastruktur durch ein performanteres, ausfallsicheres und zukunftsorientiertes Netzwerk.

Lösung / Realisierung

Nach einer Teststellung kamen bei unserem Kunden 42 Switche der neuen M4300 Stackable Switch Serie von Netgear zum Einsatz. Bei einem guten Preisleistungsverhältnis bieten die Switche zahlreiche Features, wie zum Beispiel L2/L3/L4, IPv4/ IPv6 sowie eine Non-stop forwarding (NSF) virtuelle Chassis Architektur, welche neben zum Teil redundanten Netzteiloptionen eine verbesserte Hochverfügbarkeit bereitstellen.

Ferner sind die Switche durch Software-defined Network (SDN) und OpenFlow 1.3 ebenfalls bestens für zukünftige Aufgaben gerüstet. Während die Core-Switche jeweils 24 Ports 10GbE SFP+ und 24 Ports 10GBASE-T bereitstellen, waren zur Anbindung der Server- und Storagelösungen reine 24-Port 10GBASE-T Switche ausreichend, von denen sich durch die halbe Breite zwei Stück auf 1 HE in den 19“ Schränken unterbringen ließen.

Als Verteilerswitche kamen zum größten Teil 52-Port Switche mit 48 Ports 1GbE PoE+, 2 Ports 10GbE und 2 Ports 10GBASE-T zum Einsatz, so dass eine flexible Anbindung über 10GbE Kupfer oder Glas an die Core-Switche möglich war.

Server Virtualsierung mit Shared Storage und der Vorbereitung für Desktop Virtualisierung

Ausgangssituation

Für das von uns seit mehr als 16 Jahren betreute Vermessungsbüro in Norden Deutschlands stand im Sommer 2016 die turnusgemäße Überarbeitung der bestehenden Servertopologie und des Backup Konzeptes an.

Zielsetzung

Zwei primäre Ziele sind in dem neuen Konzept umzusetzen gewesen:

Die volle Virtualsierung der bisher konventionell aufgebauten Server. Die Umstellung soll einhergehend mit dem Ausbau des Backups. In Zukunft ist die granulare Rücksicherung der SQL Datenbanken Derivate und ein Desaster Recovery der Server im Fehlerfall gewünscht.

Weiter wird eine einfache Erweiterung der Struktur berücksichtigt. Diese soll eine spätere Migration des Microsoft Terminal Service der Office Arbeitsplätze, auf VMware Horizon erlauben. Endziel ist, eine vollwertige Desktop Virtualisierung, der Office und derzeit physikalischen CAD Arbeitssplätze zu ermöglichen.

Umsetzung

Nach der Analyse und Vorstellung des Konzeptes, erfolgte die Umsetzung der ersten Ausbaustufe mit Servern von HP und einem zentralen Topstore NAS System als zentrales Storage, ein SSD Cache für Datenbanken und Groupware verkürzt die Latenz der Anwendungen deutlich. Das Backup der virtuellen Maschinen wird mit Arcserve UDP als reines Disk Backup ausgeführt.  Der ergänzende Ausbau des Netzwerkes mit 10Gb Switchen von Netgear wirkt sich auch Positiv auf die Performance der genutzten Dienste und Anwendungen der Clientsysteme, als auch für das Backup und Restore aus.

Die sinnvolle und notwendige Replikation des Backups erfolgt über eine WAN Stecke, das VPN wird durch eine Kombination aus Sophos UTM / Sophos Red geschützt.

Die stufenweise Umsetzung hat nach Aussage des techn. Verantwortlichen beim Kunden für min. Ausfälle verursacht, wo diese unabdingbar gewesen sind konnte die Beeinträchtigung minimiert und passend zum Tagesablauf des Auftraggebers geplant werden.

VMware Migration bei einem Fertigungsbetrieb

Ausgangssituation

Ein Fertigungsbetrieb aus dem Elektronikbereich nutzt auf Basis von Microsoft Server auf einer überalterten Topologie verschiedenste Applikationen. Der techn. Verantwortliche befürchtet Aufgrund des Alters der Hardware ein Risiko für die relevanten Systeme der Fertigung.

Zielsetzung

Die kurzfristige Überführung der Serversysteme auf neue Hardware ist eine Vorgabe gewesen, dazu soll die Umsetzung ohne größere Stillstände bei laufender Fertigung erfolgen. Dabei einen sicheren Betrieb und einfache Szenarien zur Selbsthilfe im Fehlerfall zu berücksichtigen versteht sich von selbst.

Umsetzung

Die Umsetzung vor Ort erfolgte innerhalb von 14 Werktagen nach Auftragserteilung durch den Kunden. Die neue VMware Umgebung basiert auf Serversystemen von HP, Topstore Storage und Netgear Switch, die mehrkanalige Verbindung per 10Gb, erlaubt eine performanten und sicheren Betrieb als auch die einfache Erweiterung der Systeme bei steigendem Leistungsbedarf.
Die bestehenden Dienste: Fileservice, ERP, Produktionssteuerung, Antivirus bis hin zu Exchange auf Basis von Microsoft Server 2003 bis 2008, wurden als virtuelle Maschine migriert und werden auf der neuen Hardware ausgeführt. Dies erlaubt in der zweite Phase die Aktualisierung der Betriebssysteme und Anwendungen einfacher durchzuführen. Dem Schritt vorangestellt wird das Backup von einem Agentenbasierten auf Veeam Enterprise umgestellt, was neben den Vorteilen der schnellen Verfügbarkeit bei einem Ausfall, auch die Rücksicherung von Daten aus Exchange, MS SQL und Co auf Applikationsebene erlaubt.