Server Virtualsierung mit Shared Storage und der Vorbereitung für Desktop Virtualisierung

Ausgangssituation

Für das von uns seit mehr als 16 Jahren betreute Vermessungsbüro in Norden Deutschlands stand im Sommer 2016 die turnusgemäße Überarbeitung der bestehenden Servertopologie und des Backup Konzeptes an.

Zielsetzung

Zwei primäre Ziele sind in dem neuen Konzept umzusetzen gewesen:

Die volle Virtualsierung der bisher konventionell aufgebauten Server. Die Umstellung soll einhergehend mit dem Ausbau des Backups. In Zukunft ist die granulare Rücksicherung der SQL Datenbanken Derivate und ein Desaster Recovery der Server im Fehlerfall gewünscht.

Weiter wird eine einfache Erweiterung der Struktur berücksichtigt. Diese soll eine spätere Migration des Microsoft Terminal Service der Office Arbeitsplätze, auf VMware Horizon erlauben. Endziel ist, eine vollwertige Desktop Virtualisierung, der Office und derzeit physikalischen CAD Arbeitssplätze zu ermöglichen.

Umsetzung

Nach der Analyse und Vorstellung des Konzeptes, erfolgte die Umsetzung der ersten Ausbaustufe mit Servern von HP und einem zentralen Topstore NAS System als zentrales Storage, ein SSD Cache für Datenbanken und Groupware verkürzt die Latenz der Anwendungen deutlich. Das Backup der virtuellen Maschinen wird mit Arcserve UDP als reines Disk Backup ausgeführt.  Der ergänzende Ausbau des Netzwerkes mit 10Gb Switchen von Netgear wirkt sich auch Positiv auf die Performance der genutzten Dienste und Anwendungen der Clientsysteme, als auch für das Backup und Restore aus.

Die sinnvolle und notwendige Replikation des Backups erfolgt über eine WAN Stecke, das VPN wird durch eine Kombination aus Sophos UTM / Sophos Red geschützt.

Die stufenweise Umsetzung hat nach Aussage des techn. Verantwortlichen beim Kunden für min. Ausfälle verursacht, wo diese unabdingbar gewesen sind konnte die Beeinträchtigung minimiert und passend zum Tagesablauf des Auftraggebers geplant werden.

Druckvorstufen Unternehmen optimiert den Storagebedarf und die Performanz

Ausgangssituation

Das Produktivsystem unseres Kunden ist in die Jahre gekommen. Das Backup passt nicht mehr in das verfügbare Zeitfenster. Verfügbarkeit, Leistung und Sicherheit der zentralen IT sollen optimiert werden. 

Produkte / Realisierung

Als zentraler Applikationsserver kommt HP DL 380 mit 6 Core CPU in Verbindung mit einem EMC VNX 5100 Storage System zum Einsatz. Die Migration erfolgte ohne nennenswerte Probleme im laufenden Betrieb. Das Konzept sah als weitere Optimierung die mehrkanalige Netzwerkanbindung des Server zur Arbeitsgruppe vor. Die Parallelisierung der Leitungen ermöglicht es erst, die hohe Leistung des EMC Storage zusammen mit der xinet Workflow Lösung nutzen zu können.

Ein Beispiel, eine 80zig seitiges Quark Dokument mit hunderten platzierter Bilder wird über Picture Wrangler neu verknüpft in steht in Sekunden zur Verfügung.

Die im Frühjahr erfolgte Erhöhung der Bandbreite und Absicherung durch das neue Sophos UTM Gateway kommt voll zum tragen.

Die Datensicherung wurde mit Presstore von Archiware in Verbindung mit einer Qualstar LTO 6 den deutlich gestiegenen Anforderung angepasst.

Das Syncmodul ermöglicht eine Sicherung des 17 TB großen Volumens auf ein Topstore Essential iSCSI Storage. Im zweiten Schritt erfolgt die Sicherung auf Band ohne das Produktionsstorage zu belasten. Die Überwachung der Prozesse ist kinderleicht, ob über das Web Frontend oder die IOS App, jederzeit hat der Kunde alle Vorgänge im Blick.