VMware Migration bei einem Fertigungsbetrieb

Ausgangssituation

Ein Fertigungsbetrieb aus dem Elektronikbereich nutzt auf Basis von Microsoft Server auf einer überalterten Topologie verschiedenste Applikationen. Der techn. Verantwortliche befürchtet Aufgrund des Alters der Hardware ein Risiko für die relevanten Systeme der Fertigung.

Zielsetzung

Die kurzfristige Überführung der Serversysteme auf neue Hardware ist eine Vorgabe gewesen, dazu soll die Umsetzung ohne größere Stillstände bei laufender Fertigung erfolgen. Dabei einen sicheren Betrieb und einfache Szenarien zur Selbsthilfe im Fehlerfall zu berücksichtigen versteht sich von selbst.

Umsetzung

Die Umsetzung vor Ort erfolgte innerhalb von 14 Werktagen nach Auftragserteilung durch den Kunden. Die neue VMware Umgebung basiert auf Serversystemen von HP, Topstore Storage und Netgear Switch, die mehrkanalige Verbindung per 10Gb, erlaubt eine performanten und sicheren Betrieb als auch die einfache Erweiterung der Systeme bei steigendem Leistungsbedarf.
Die bestehenden Dienste: Fileservice, ERP, Produktionssteuerung, Antivirus bis hin zu Exchange auf Basis von Microsoft Server 2003 bis 2008, wurden als virtuelle Maschine migriert und werden auf der neuen Hardware ausgeführt. Dies erlaubt in der zweite Phase die Aktualisierung der Betriebssysteme und Anwendungen einfacher durchzuführen. Dem Schritt vorangestellt wird das Backup von einem Agentenbasierten auf Veeam Enterprise umgestellt, was neben den Vorteilen der schnellen Verfügbarkeit bei einem Ausfall, auch die Rücksicherung von Daten aus Exchange, MS SQL und Co auf Applikationsebene erlaubt.

Deutscher Hersteller für Netzwerktechnologie perfektioniert sein Backup

Ausgangssituation

Ein deutscher Hersteller für Netzwerktechnologie betreibt eine große virtualisierte Umgebung unter VMware. Ca. 50 virtuelle Maschinen laufen auf 2 Cisco Bladecentern, als Shared Storage dient ein NetApp FAS3240 Metrocluster mit 18TB Kapazität, alles verteilt auf 2 Brandschutzabschnitte. Gesichert wird alles mit DataProtector auf eine 48-Slot Lib/ LTO5.

Herausforderung

Die Sicherung der vornehmlich virtuellen Umgebung kann mit Data Protector nicht zufriedenstellend durchgeführt werden. Hier muß eine funktionelle neue Software zum Einsatz kommen. Des Weiteren soll Tape zukünftig nur noch Langzeitaufbewahrung dienen, aktuelle Backups als Backup to Disk in einen anderen Brandschutzabschnitt erfolgen und nach Möglichkeit auch als ein modernes Disaster Recovery genutzt werden können. 

Produkte/ Realisierung

Der Kunde hatte sich im Vorfeld bereits mit Veeam beschäftigt. Generell fand man das Produkt interessant, jedoch befand man den fehlenden Support automatisierter Bandlösungen, die fehlende Möglichkeit zur Sicherung physikalischer Server und den nur rudimentär vorhandenen Herstellersupport als große Minuspunkte.

Dagegen punktete die von Topmedia vorgestellte Lösung aus der Backup Software Syncsort BEX NSB und einer weiteren NetApp. Der Kunde kann nun sowohl die virtuelle als auch die physikalische Umgebung extrem performant sichern, dank eine blocklevel-incremental forever Backups sogar mehrfach täglich, hat für die Langzeitaufbewahrung den nötigen Tapesupport und kann, dank der fortschrittlichen Technologien von NSB und NetApp, in wenigen Minuten ausgefallene Server, egal ob physikalisch oder virtuell, wieder zur produktiv zur Verfügung stellen. Abegrundet wird diese Lösung durch einen hervorragenden Herstellersupport von Syncsort und Netapp.

Eingesetzte Produkte: Syncsort BEX NSB und eine NetApp FAS2240 als Backupdevice.

Komplettlösung für ein Unternehmen der Energiebranche in Mainz

Ausgangssituation

Ein Unternehmen der Energiebranche greift mit seiner Hauptzentrale und 3 Niederlassung über eine VPN Leitung auf gehostete Terminal-, Email- und ERP-Dienste zu. Der Kunde ist mit der Performance und der Verfügbarkeit der bisherigen Lösung sehr unzufrieden.

Zielsetzung

Gewünscht ist eine Inhouse-Lösung basierend auf Standards. Die Lösung soll einfach managebar, performant und verfügbar sein.

Produkte / Realisierung

Topmedia stellt eine 2-Node VMware Virtualisierung mit HP Proliant-Servern und VMware VSphere im Standort Mainz bereit. Ein ESX-Node wird im Haupthaus, ein weiterer ESX-Node im 100m entfernten Gaslager über eine 1GBit-LWL Leitung betrieben.

Terminal-und Emaildienste werden durch virtuelle Microsoft Windows Server 2008R2 und Microsoft Exchange 2010 zur Verfügung gestellt. Die ERP-Dienste werden als Linux-Server ebenfalls virtualisiert.

Um die Verfügbarkeit der Systeme gewährleisten zu können, wird ein dreistufiges Konzept umgesetzt. Die produktiven, virtuellen Serversysteme werden mit Veeam vom ersten ESX-Node auf den zweiten ESX-Node in kurzen Zeitabschnitten repliziert. Zusätzlich wird die Produktivumgebung mit Veeam auf einen Backupserver mit fortlaufender Historie gesichert. Dieses Diskbackup wird zusätzlich mit Novabackup auf einen actidata Bandrobotor kopiert.

Die drei Niederlassungen werden mittels Astaro RED an die im Haupthaus betriebene Astaro ASG Appliance über VPN Tunnel angebunden. Die ASG Appliance, als Highavailability Cluster eingerichtet, übernimmt zusätzlich die Kontrolle für die VPN Zugänge der Home-Arbeitsplätze, sowie die Filterung und Kontrolle des Internet-Verkehrs.

Um den Kunden einen durchgehenden Zugriff, auch auf gelöschte, Emails zu ermöglichen wird Mailstore Mailarchiv eingesetzt, um alle ein- und ausgehende Emails revisionssicher speichern und abrufen zu können.