Windows 7 und Server 2008R2: im Juli schon an den Januar denken

Support-Ende des Betriebssystems und anderer Anwendungen zwingt Anwender zum Handeln

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Microsoft wird den erweiterten Support für Windows 7 und Windows Server 2008R2 von Januar 2020 an einstellen. Darüber hinaus werden nach Ablauf des 14. Januar 2020 keine weiteren Sicherheitsupdates mehr herausgegeben. Dies hat zur Folge, dass für mit dem Internet verbundene Computer ein erhöhtes Risiko besteht Opfer eines Cyberangriffs zu werden. Aktuell warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wieder vor Hackerattacken auf Rechner mit alten Windows-Versionen. Dem BSI liegen Hinweise vor, dass Cyberkriminelle bereits daran arbeiten, eine bestimmte Schwachstelle für Angriffe zu nutzen. Weltweit gibt es noch mindestens eine Million Computer, die dafür anfällig sind. In Deutschland sind es wohlmindestens 14.000. Computer mit den Windows-Versionen 7 und XP sind von der Schwachstelle betroffen.

Planung ist der halbe Umstieg

Der Umstieg auf Windows 10, Server 2019 oder ein anderes zeitgemäßes Betriebssystem ist also dringend notwendig. Vor allem im Bereich von Unternehmen – Kleinunternehmen und Mittelständler sind besonders angesprochen – ist eine saubere Prüfung von Anwendungen im Hinblick auf die Kompatibilität zum neuen Client notwendig. Vor allem organisatorisch sind hier viele Eventualitäten zu beachten, sodass der Umstieg gut und vor allem rechtzeitig geplant sein sollte. Sechs Monate sind vor allem im Tagesgeschäft kürzer als viele Betroffene denken. Nur wenige Unternehmen werden auf Anhieb in der Lage sein, den Wechsel auf Windows 10 und Server 2019 mit Links umzusetzen. Dies liegt unter anderem daran, weil zahlreiche Anwendungen noch eingeschränkt funktionsfähig sind oder für dieses Betriebssystem noch über keinen offiziellen Support verfügen. Hinzu kommt, dass auch die Softwareprovider schon lange nicht mehr für Windows 7 entwickeln. Sie bieten Updates und neue Versionen ihrer Anwendungen häufig nur noch für Windows 10 an.

Mitarbeiter abholen, Stress vermeiden

Im Zuge der Umstellung kann es vorkommen, dass Teile der Hardware oder der Software nicht mit dem neuen Betriebssystem kompatibel sind. Aus diesem Grund sollten im Vorfeld der Migration Tests anberaumt werden. Sie sollen Klarheit darüber schaffen, ob einzelne Programme angepasst oder gar komplett erneuert werden müssen. Auch ist zu klären, ob die Treiber für Hardware wie beispielsweise Drucker auch mit dem neuen Betriebssystem funktionieren. Der Testlauf stellt sicher, dass es bei der Umstellung einen reibungslosen Übergang gibt, der weder die Produktivität herabsetzt noch an den Nerven der Verantwortlichen oder der Belegschaft zerrt. Denn die Einführung eines neuen Betriebssystems ist auch eine große Umstellung für die Mitarbeiter. Einige Funktionalitäten aus Windows 7 wurden für Windows 10 überarbeitet. Das bedeutet, dass verinnerlichte Arbeitsabläufe unter Umständen neu gelernt werden müssen. Umso reibungsloser der gesamte Prozess umgesetzt wird und je geringer die Anzahl der technischen Probleme dabei ist, desto schneller wird das neue Betriebssystem von der Belegschaft angenommen.

Der Weg dorthin setzt vor allem eine saubere Planung voraus, die Zeit in Anspruch nimmt. Topmedia unterstützt sie gerne bei der Umsetzung dieses Projekts. Kontaktieren Sie uns bitte über unser Kontaktformular.